Im vorherigen Beitrag haben wir gezeigt, wie PRINCE2 als strukturiertes Framework dabei unterstützt, Projekte kontrolliert zu steuern und nachhaltigen Nutzen sicherzustellen. Doch Methodik allein ist nicht entscheidend für den Projekterfolg – es sind vor allem die Menschen, die sie anwenden und mit Leben füllen.
Der folgende Erfahrungsbericht zeigt, wie gezielte Weiterbildung und klar formulierte Mitarbeiterziele bei der team dazu beitragen, Methodik und Praxis sinnvoll zu verbinden.
Warum PRINCE2 und unsere Mitarbeiterziele perfekt zusammenpassen.
Bei der team Technology Management GmbH sind jährliche Mitarbeiter:innen-Ziele weit mehr als ein formaler Prozess. Sie sind ein aktives Instrument zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung – und aus meiner Sicht ein klarer Ausdruck unserer Unternehmenskultur.
Als Mitarbeiterin im ROAD-Bereich hatte ich im Rahmen meines Weiterbildungsziels die Möglichkeit, eine fachliche Zertifizierung auswählen. Meine Entscheidung fiel auf PRINCE2, da sich das Projekt, in dem ich aktuell tätig bin, methodisch stark daran orientiert – und ich Methodik nicht nur anwenden, sondern wirklich durchdringen möchte.
Diese Entscheidung war für mich naheliegend – und gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, wie durchdacht unsere Mitarbeiterziele gestaltet sind: Weiterbildung ist bei uns kein Selbstzweck, sondern eng mit der Projektpraxis verknüpft.
Struktur schafft Klarheit – im Projekt wie in der Entwicklung.
PRINCE2 ist weltweit eine der meistverwendeten Methoden für das Projektmanagement und hat sich in unterschiedlichsten Branchen und Projektumfeldern bewährt. Die Methode ist prozessorientiert aufgebaut und basiert auf klar definierten Rollen, Verantwortlichkeiten und Phasen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Methode ist dabei ihre bewusste Anpassbarkeit: PRINCE2 fordert explizit, an Größe, Komplexität und Umfeld eines Projekts angepasst zu werden. Sie gibt einen stabilen Rahmen vor – aber keine starre Schablone.
Gerade im IT-Beratungsumfeld ist diese Balance aus Struktur und Flexibilität nicht selbstverständlich, jedoch von entscheidender Bedeutung. Das PRINCE2-Fundament wird umso stabiler durch:
- klare Rollen und Verantwortlichkeiten
- Steuerung über Managementphasen
- konsequente Nutzenorientierung über den Business Case
- „Lessons Learned“ als integralen Bestandteil der Projektpraxis
Im Zuge der Weiterbildung wurde mir besonders bewusst: PRINCE2 ist bei aller Struktur im Kern eine Methode, die Verantwortung klar verteilt und Menschen stärkt bzw. sogar entlastet. Durch definierte Rollen, transparente Entscheidungswege sowie das Prinzip „Steuern nach dem Ausnahmeprinzip„, entsteht kein Mikromanagement, sondern ein Rahmen für eigenverantwortliches Arbeiten.

Parallelen zu unseren Mitarbeiterzielen
Die Kombination, die PRINCE2 auszeichnet, finde ich auch in unseren Mitarbeiterzielen wieder. Sie geben Orientierung, lassen aber bewusst Raum für persönliche Schwerpunkte und die Anforderungen des Projekts.
Weiterbildung wird dabei nicht als „nice to have“ gesehen, sondern als strategisches Investment – für Projekte, Kunden und mich als Mitarbeitende gleichermaßen. Die PRINCE2-Zertifizierung vertieft mein methodisches Verständnis, stärkt meine Sicherheit im Projektalltag und schärft den Blick für Governance und Steuerung – genau jene Elemente, die Projekte langfristig stabil und erfolgreich machen.
Fazit
Die Zertifizierung ist für mich nicht nur ein persönlicher Meilenstein. Sie zeigt gleichzeitig, wie individuelle Förderung und unternehmerische Zielsetzung bei uns Hand in Hand gehen. Genau diese Kombination macht den Unterschied, sowohl im Projektalltag als auch in der persönlichen Weiterentwicklung.
Bei der team nutzen wir genau diese Stärke: Wir verbinden bewährte Projektmethodik mit unserer praktischen Erfahrung aus Kundenprojekten. Gleichzeitig bleibt ausreichend Freiraum für individuelle Anforderungen und innovative Lösungen. So schaffen wir einen klaren Rahmen um komplexe Vorhaben effizient, transparent und zielgerichtet umzusetzen.
