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Mautkasse 2.0 & Mautautomat 2.5

Im Jahr 2020 wurde die team mit der Planung und Umsetzungsbegleitung des neuen Mautkassensystems (MK2.0) für Mautstellen von der ASFINAG beauftragt. Parallel dazu, wurde auch die Durchführung einer Marktanalyse sowie der Erarbeitung eines Kriterienkatalogs für technische notwendige Upgrades der Mautautomateninfrastruktur (MA2.5) in Auftrag gegeben.

Das bestehende Mautkassensystem, welches die (Teil)automatisierte Abfertigung von KFZ an Mautstellen ermöglicht, sollte nach über 20 Jahren Betrieb abgelöst werden. Die ebenfalls über 20 Jahre im Einsatz befindlichen Mautautomaten, sollten dementsprechend upgegradet und/oder abgelöst werden. Hierfür war eine initiale Marktanalyse mit einer Bieterübersicht erforderlich sowie Termine mit potenziellen Lieferanten. Das Ziel war ein Kriterienkatalog der einzelnen Komponenten welche ausgetauscht und upgegradet werden sollen.

Die team konnte im Zuge der Planung und Vergabe der MK2.0 sowie der Erarbeitung des Kriterienkatalogs für die Mautautomaten (MA2.5) ihre langjährige Erfahrung und Expertise im Bereich „Straßenverkehr“ einbringen.

Erweiterung des Projektumfangs

Im Zuge der Planungsphase wurde der Projektumfang deutlich erhöht – von der Vereinheitlichung der Produkte und Services an allen Mautstellen, über die Beschaffung neuer IT-Infrastrukturen, bis hin zu einer vollständigen DSGVO-Überprüfung aller erhobenen personenbezogener Daten. Ziel war eine Konsolidierung und Harmonisierung der gesamten Systemlandschaft und die Implementierung einheitlicher Service- und Abfertigungsprozesse.

Dank der Kombination aus Fachkompetenz und technischer Expertise der team, kann die ambitionierte Zielsetzung beide Projekte bis Februar 2024 abzuschließen, nach aktuellem Stand auch erfolgreich erfüllt werden. Beide Projekte liegen sowohl hinsichtlich der zeitlichen als auch der budgetären Komponenten perfekt auf Kurs.

Gotthard Basistunnerl mit Zug

ETCS L2 Projektunterstützung für die SBB

Mit ihrer zentralen Lage in Europa ist die Schweiz ein wichtiger Korridor im europäischen Güter- und Personenverkehr. Im Rahmen der Eröffnung und Inbetriebnahme des Gotthard-Basis-Tunnels in der Schweiz, begann die Zusammenarbeit mit team im Rahmen des Gesamtprogrammes «Sicherungsanlagen ETCS Level 2» im Streckenprojekt „Gotthard-Basis-Linie“ involviert.

Die klare Strategie der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) umfasst die kurz- und mittelfristige Aufrüstung auf ETCS* Level 1. Langfristige beinhaltet sie ab 2025 die schrittweise Inbetriebnahme einer europaweit interoperablen Technologie mit ETCS Level 2 auf dem gesamten Netz der SBB.

Durch team wurden vielfältige Leistungen im Zuge der Test- und Inbetriebsetzung sowie in weiterer Folge im Rahmen der Nachweisführung erbracht. Diese umfassten die Unterstützung bei der Durchführung von sicherheitsorientierten Prüfungen (SIOP), die entsprechende Dokumentation der Tests und Prüfungen inklusive der Verfolgung aller offenen, kritischen Punkte inkl. Ableiten konkreter Überwachungs- und Gegensteuerungsmaßnahmen.

Zur Verfolgung sämtlicher ermittelten und beobachteten Unregelmäßigkeiten, unterstützte team bei der Konzeptionierung und Umsetzung eines Monitoring-Prozesseses, der aus proaktiven und reaktiven Monitoring-Komponenten inkl. entsprechendem Berichtswesen besteht.

*ETCS – European Train Control System

Fotorechte: © SBB CFF FFS

Digitalisierung der Strasse

Digitalisierung Mautstellen 2.0

Im Jahr 2022, wurde die team von der ASFINAG, welche die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen baut und betreibt, mit der Durchführung einer Marktanalyse als Grundlage für die Leistungsbeschreibung des Programmes Digitalisierung Mautstelle 2.0 beauftragt.

In der Rolle als Planer:innen haben teamExpert:innen die Anforderungen an das System gemeinsam mit den Fachbereichen IT und Mautstellen im Rahmen des Requirements Engineering erhoben und unter Einsatz professioneller Methoden und Werkzeuge spezifiziert.

Auf Basis des dabei erstellten Lastenheftes, erarbeiteten die Berater:innen der team die Ausschreibungsunterlagen für die Systemerstellung und begleiten das mehrstufige Vergabeverfahren, welches Anfang 2024 abgeschlossen wird.

Digitale Mautstrecke
Wien Tangente Asfinag

ASFINAG – GO Maut 2.0

team wurde von der ASFINAG im Jahr 2015 mit der Begleitung der Neuvergabe des LKW-Mautsystems am hochrangigen Straßennetz beauftragt.

Die LKW-Maut ist für die ASFINAG mit einem Umsatz von ca. 1,5 Mrd. EUR im Jahr 2020 die größte Einnahmequelle und ist maßgeblich für die Selbstfinanzierung des Autobahnbetreibers verantwortlich. Daher war die Erneuerung des LKW-Mautsystems, insbesondere dessen Beschaffung, ein Projekt mit entsprechend hoher Kritikalität.

Herausforderung: bestehende Softwarelösung

Die Neuvergabe des LKW-Mautsystems, kurz „GO Maut 2.0“, gliederte sich in zwei wesentliche Projekte: die streckenseitige Mauttechnik und das Zentralsystem zur Verarbeitung und Verrechnung der fahrleistungsabhängigen Maut für KFZ > 3,5t hzG. Besondere Herausforderung bei der Vergabe des Zentralsystems war, dass die bestehende Softwarelösung so weit wie möglich wiederverwendet werden sollte. Die zu vergebenden Leistungen umfassten daher Analyse, Migration, Betrieb und Weiterentwicklung des Zentralsystems inklusive der dafür benötigen Rechenzentrumsinfrastruktur.

Mautgantry Westautobahn Asfinag
© ASFINAG

Die team übernahm für beide Projektteile die fachliche und technische Prüfung der Vergabeunterlagen. Ziel war es beide komplexen Vergabeverfahren rasch und in der notwendigen Qualität nach dem Bestbieterprinzip abzuwickeln. Der team gelang es mit einer Kombination aus Fachkompetenz, technischer Expertise und Vergabe-Know how die ASFINAG bei der erfolgreichen Vergabe beider Leistungen bis Anfang 2017 zu unterstützen.

@ ASFINAG - Strassen in Wien
© ASFINAG
Meter Data Management

Integration Intelligentes Messsystem mit Meter Data Management

team wurde von den Vorarlberg Energienetze Ende 2017 in der Rolle der Umsetzungsbegleitung für die Integration des Intelligentes Messsystems (IMS) mit dem Meter Data Management (MDM) beauftragt.

Die Vorarlberg Netz GmbH hat gemeinsam mit der Salzburg Netz GmbH, den Innsbrucker Kommunal Betrieben und TINETZ-Tiroler Netze in der sogenannten „Kooperation West“ das Intelligente Messsystem (IMS) erworben. Die Kooperation West umfasst im Wesentlichen die Smart Meter, Gateways sowie ein Gateway Management System. Das Meter Data Management (MDM) wurde in einem vorangegangen Vergabeverfahren, das die team erfolgreich begleitet hat, beschafft und im Zuge der Projektumsetzung mit dem übergeordneten ERP-System (SAP) integriert.

Meter Data Management

Herausforderung: Systemintegration

Ausgangspunkt für die Systemintegration war das bereits umgesetzte und mit dem ERP-System teilweise integrierte MDM, sowie die Umsetzungsphase für das IMS. Die Herausforderung bestand daher darin, eine „Brownfield Integration“ zu bewerkstelligen. Die team entwickelte daher in einem ersten Schritt, gemeinsam mit Vorarlberg Netz und den beteiligten Systemlieferanten, eine geeignete Systemarchitektur, welche die fachlichen und technischen Anforderungen berücksichtigte. Diese diente als Basis für die nächsten Schritte und führte bis hin zur Systemintegration.

Besondere Herausforderung im Zuge der Systemintegration war die Einführung einer zusätzlichen zentralen Systemkomponente, dem sogenanntes Head-End System (HES). Dies war jedoch notwendig, um den Brückenschlag zwischen Smart Meter und MDM zu bewerkstelligen. Die HES Entwicklung wurde durch teamBerater:innen in der Rolle der technischen Koordination und des Solution Designs unterstützt und über drei Entwicklungsphasen mit nachgelagerten Testzyklen bis zur finalen Abnahme erfolgreich begleitet. Im Zuge der Projektabwicklung wurde von den teamBeratern ein modernes, werkzeuggestütztes Test Management eingeführt und etabliert.

Nach Abschluss des Rollouts der Smart Meter wird das Gesamtsystem ca. 190.000 Smart Meter betreiben. Das Gesamtsystem umfasst unter anderem die regelmäßige Messdatenauslesung von den Smart Metern sowie Validierung und zeitgerechte Bereitstellung dieser Daten an die übergeordneten Systeme (z.B. ERP-System). Die aktuell laufende Rolloutphase wird von teamBerater:innen weiterhin unterstützt.

Smart Meter Zähler Infrastruktur (SMZI)

team wurde von der Energie Steiermark im Jahr 2015 mit der Planung, Vergabe- und Umsetzungsbegleitung der Smart Meter Zähler Infrastruktur (SMZI) beauftragt.

Zur Bündelung der Kräfte für die Smart Meter Beschaffung haben sich die Energie Steiermark, Energie Graz, Energy Services und Feistritzwerke zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Der Beschaffungsprozess umfasste somit mehr als 900.000 Smart Meter sowie die Gateways und das zentrale Head-End System als kommunikationstechnischer Endpunkt für die Zähler Infrastruktur. Gemeinsam mit dem Partner tietoEVRY Austria GmbH unterstützt die team die „Steirische Kooperation“ bei der Einführung der Smart Meter.

Herausforderung: Smart Meter Einführung

Ohne Zweifel ist die Einführung der Smart Meter eine der größten Veränderungen in der Energiewirtschaft der letzten Jahre. Damit verbunden sind hohe Investitionen in die Informations- und Telekommunikationstechnik, sowie moderne elektronische und kommunikationsfähige Zähler (= Smart Meter) mit einem Planungshorizont von deutlich über 10 Jahren. Es ergeben sich dadurch große Herausforderungen für die Konzeption, Beschaffungsstrategie und Technologieauswahl der Smart Meter Zähler Infrastruktur.

Ablöse der elektronischen Zähler durch kommunikationsfähige Smart Meter

team hat mit der langjährigen und praktischen Erfahrung aus den Smart Meter Rollouts in den Nordics und der technischen Kompetenz zur Abwicklung komplexer Großprojekte einen wichtigen Mehrwert und die notwendige Sicherheit für die Entscheidungsträger bei der Smart Meter Einführung geschaffen. Durch Fachkompetenz, technischer Expertise und den Einsatz moderner Werkzeuge für das Requirements Engineering und das Test-Management ist es den teamBeratern gelungen effiziente Strukturen für die Anforderungsanalyse, Spezifikationserstellung, Qualitätssicherung und Nachverfolgung zu etablieren.

Die Vergabe der Smart Meter Zähler Infrastruktur wurde erfolgreich abgewickelt, mit Ende 2016 übernahm die team auch Teile der Umsetzungsbegleitung mit Leistungen unter anderem in den Bereichen Projektmanagement, Zähler Interchangeability, Koordinierung der Lieferanten im Zuge der Spezifikationsphasen, sowie die Qualitätssicherung, Rollout Steuerung, Kommunikations-Clearing Prozesse.

OEBB Railjet

ETCS Level 2 – Einführung in Österreich

Eine besondere Herausforderung bei der Einführung neuer Verfahren und Technologien ist das rechtzeitige Erkennen von Problemen und damit verbundenen Entscheidungen. Die erstmalige Einführung von ETCS (European Train Control System) Level 2 auf ausgewählten Neubau- und Bestandstrecken in Österreich, erfolgte dabei in einem ambitionierten, unternehmensweit organisierten Programm.

Mit team wurde ein technisch kompetenter Partner (Systemintegrator) im Gesamtprogramm installiert, dessen Ziel darin bestand, die Interoperabilität, Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit des Gesamtsystems (Zugsicherung nach einem Europäischen Standard) sicherzustellen. Im Rahmen der Einführung von ETCS Level 2 erfolgte zusätzlich die Systemintegration der Teilprojekte

  • Fahrzeugeinrichtung,
  • Streckeneinrichtung,
  • GSM-R und
  • Betriebsführung.

Die Unterstützung durch einen externen, von der Lieferindustrie unabhängigen, Systemintegrator und Programmmanager hat der ÖBB geholfen ETCS Level 2 pünktlich und sicher in Betrieb zu nehmen.

Der methodische Ansatz von team wird durch die Nutzung integrierter Werkzeuge für Termin- und Aufgabenplanung und Verfolgung, durch Fortschrittskontrolle auf Basis von Earned Value, Risikomanagement und Konfigurationsmanagement unterstützt und als gemeinsame Arbeits- und Wissensbasis mit der ÖBB und den Industriepartnern etabliert.

Für die Früherkennung von Problemen wird erstmals das von team entwickelte „Big Picture“ als Verbesserung der klassischen Ampelsysteme erfolgreich eingesetzt.

Siehe auch Blogbeitrag Testfahrten für die ETCS Level 2 Inbetriebnahme und Projektreferenz ETCS Level 2 – Vergabe und Rollout in Österreich

Fotorechte: © ÖBB

IT-Sicherheitsberatung für das Smart Meter Programm

team wurde von der TINETZ-Tiroler Netze GmbH Ende 2017 mit der IT-Sicherheitsberatung für das Smart Meter Programm beauftragt.

Smart Metering stellt eine wesentliche technologische Veränderung für die österreichischen Netzbetreiber dar. Mit dieser Veränderung steigt die Komplexität der Informations- und Kommunikationstechnologie(IKT)-Systemlandschaft. Dies ist unter anderem damit begründet, dass die Einführung spezifischer IT-Sicherheitssysteme, wie Public Key Infrastructure (PKI), Key Management inkl. Hardware Security Modul (HSM), sowie die Implementierung von Technologien, wie z.B. G3-PLC, DLMS/COSEM, mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen für den sicheren Betrieb eines Smart Metering Systems verbunden sind.

Herausforderung: Sicherer Betrieb der Smart Metering Infrastruktur und Systeme

Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur müssen im Rahmen des Smart Meter Programmes der TINETZ-Tiroler Netze umfangreiche Sicherheitsanforderungen, u.a. gemäß NIS-Vorgaben, bewertet sowie für den zukünftigen Betrieb der Smart Meter Infrastruktur und Systeme berücksichtigt und dokumentiert werden. team hat dafür gemeinsam mit der TINETZ-Tiroler Netze Prozesse und Werkzeuge (z.B. CRISAM und Checklisten) aufgesetzt und etabliert.

Sicherer Betrieb der Smart Metering Infrastruktur und Systeme

Die teamBerater unterstützten in der Prüfung, Bewertung und der Umsetzung interner Aktivitäten als Vorbereitung für den Smart Meter Massenrollout. Des weiteren führten sie die Qualitätssicherung von den Konzepten und Spezifikationen der Systemlieferanten gegenüber den Sicherheitsanforderungen durch.

Im Zuge der Qualitätssicherung wurden von den teamBeratern die relevanten branchen- bzw. systemspezifischen Security-Standards (Österreichs Energie E2E Security, DLMS/COSEM, DSMR, …) ebenso wie allgemeine Sicherheitsanforderungen aus einer ISO-Zertifizierung und gesetzliche Anforderungen zum Datenschutz (ELWOG, DSGVO) identifiziert und berücksichtigt. Ebenfalls haben die teamBerater darauf geachtet, dass die Smart Meter Infrastruktur und Systeme im Sinne eines gesamtheitlichen IKT-Verbundes entsprechend den Vorgaben der TINETZ-Tiroler Netze – vorwiegend Richtlinien konform zu ISO 27001 und Risikomanagement basierend auf CRISAM – integriert wurden.

Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit im Zuge der IT-Sicherheitsberatung wurden von TINETZ-Tiroler Netze zusätzlich teamBerater für die Qualitätssicherung des gesamten Pflichtenheftes und die Testspezifikationen für die Zentralen Systemkomponenten (MDM, KMS, HES) hinzugezogen. Durch die bereits mehrjährige Erfahrung mit diesen Systemkomponenten leisteten die teamBerater einen wichtigen Mehrwert zur Qualität des Pflichtenheftes und der Testspezifikationen.

ÖBB ETCS Level 2 Rollout

ETCS Level 2 – Vergabe und Rollout in Österreich

Die ÖBB-Infrastruktur AG setzt im Rahmen eines ambitionierten Programms österreichweit das einheitliche europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS* Level 2 auf dem hochrangigen Streckennetz um. Die konkrete Umsetzung von Strecken bzw. Streckenabschnitten erfolgt dabei in einzelnen Umsetzungsprojekten auf Basis der Vorgaben des Programms.

Mit dem Programm werden mehrere Ziele verfolgt:

  • Definition eines einheitlichen Systems ETCS-Level 2
  • Ausrüstung von Strecken bzw. Streckenabschnitte gesamtösterreichisch beruhend auf den gleichen Grundsätzen / Anforderungen / Rahmen-/Randbedingungen
  • (Erst-)Ausrüstung neuer Strecken bzw. Streckenabschnitte anhand des österreichweit einheitlichen Systems ETCS-Level 2
  • Umrüstung bestehender Strecken bzw. Streckenabschnitte anhand des österreichweit einheitlichen Systems ETCS-Level 2
  • Gewährleistung von Zuverlässigkeit / Verfügbarkeit, u.a. durch eine georedundante Umsetzung des Systems ETCS-Level 2

Die team unterstützt dabei als technisch kompetenter Partner, dessen Ziel darin besteht, eine ETCS-Migrationsstrategie zu entwickeln, das einheitliche europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 zu spezifizieren, zur Vergabe zu bringen und nach Zuschlagsentscheidung/-erteilung nicht nur das Gesamtprogramm, sondern auch die einzelnen Umsetzungsprojekte zu betreuen. Unter der Programm-/Projektbegleitung der team werden vielfältige Leistungen in Bezug auf Projektmanagement, technische und betriebliche Integration, Tests und Prüfungen, sowie Safety und Zulassung erbracht.

Siehe auch Blogbeitrag Testfahrten für die ETCS Level 2 Inbetriebnahme

*ETCS – European Train Control System

Fotorechte: © ÖBB

Vienna International Airport

IT-Konzeptionsplaner Terminalentwicklung

team wurde vom Flughafen Wien 2017 als IT-Konzeptionsplaner für die geplanten Terminalentwicklungsprojekte im Terminal 2, Pier Ost und Office Park beauftragt.

Der Servicebereich Informationssysteme ist bei strategischen Terminalentwicklungsprojekten für die Planung und Beistellung der IT-Infrastruktur verantwortlich. Die Terminalentwicklungsprojekte umfassten die Revitalisierung sowie den Neubau von verschiedenen Terminal- und Pier-Gebäuden mit Projektvolumina von je ca. 60 – 250 Mio. EUR und einem IKT Anteil von 3 – 5%.

Die IKT-Anteile umfassten sowohl Basis-IT-Infrastruktur-Services (z.B. Netzwerk) als auch anwendungsspezifische IT-Services (z.B. Videoüberwachung). Durch die team wurden IKT-Konzepte für die Implementierung der mit diesen großen Bauvorhaben einhergehenden IT-Services erstellt.

Im Zuge dessen wurden IT-Architekturen und -prozesse evaluiert und für diese Projektgrößen neu strukturiert. Dabei unterstützte die team bei der Vereinheitlichung des IT-Servicekataloges, bei der Standardisierung der Anforderungen an die einzusetzende IT-Infrastruktur und der Anforderungen aus dem IT-Service Management (SLAs). Wichtiger Bestandteil der Leistungen war auch die zeitgerechte Prüfung und Bereitstellung von Planungsunterlagen sowie die Abstimmung dieser mit den Bauprojekten.

Fotorechte © Flughafen Wien AG