Projekt-Einblicke: OTMEvolver

Das FFG-geförderte Forschungsprojekt OTMEvolver ist eine Kooperation zwischen team und der JKU Linz. Ziel ist es, innovative und intelligente Ansätze für das Monitoring großer, komplexer Systemlandschaften zu entwickeln. Durch (Semi)Automatisierung können damit zusammenhängende Fehlerbilder, deren Ursachen sowie Auswirkungen automatisch erkannt werden – ein Mehrwert für die Servicequalität, das Monitoring und die Fehlerprävention großer, komplexer Systeme.

Zusammenhänge und Abhängigkeiten automatisch erkennen. Ein relevantes Teilziel des Projektes ist die Erstellung eines repräsentativen, semantischen Modells der technischen Infrastruktur. Dabei werden Gewerke, deren Geräte und Systeme (Hardware wie auch Software) – die Operational Technology (OT) – sowie deren Abhängigkeiten zueinander (z.B. Energieversorgung, Netzwerkverbindungen) betrachtet. Da die Abhängigkeiten zwischen einzelnen Gewerken, deren Geräten und Systemen oftmals nicht bekannt sind und diese Information nur implizit in operativen Daten enthalten ist, wird das Ziel verfolgt, diese Abhängigkeiten (semi-)automatisch aus den operativen Daten (z.B. Kommunikationsdaten) abzuleiten, beziehungsweise automatisch zu erkennen.

Mehrwert. Ein (semi-)automatisch „gelerntes“ semantisches Modell der technischen Infrastruktur kann für folgende Anwendungsbereiche einen Mehrwert erzielen:

  • Qualitätssicherung
    • Durch das automatisierte Erfassen aller aktiven OT-Geräte sowie deren Abhängigkeiten zueinander können Abweichungen zwischen Soll- (z.B. Planungsstand) und Ist-Stand eines Systems (der technischen Infrastruktur) aufgezeigt werden.
    • Dies trifft ebenso auf Veränderungen eines Systems (der technischen Infrastruktur), um langfristig dessen Entwicklung zu erfassen.
  • Fehleranalyse u. Ursachenermittlung
    • Informationen über Abhängigkeiten bzw. semantische Beziehungen zwischen Geräten unterstützen im Störfall beim Identifizieren der zugrundeliegenden Ursache, um eine gezielte Entstörung zu ermöglichen.
  • Monitoring der Servicequalität
    • Entsprechende Servicequalitäts-Regeln (z.B. abgeleitet von den minimalen Betriebsbedingungen) auf Basis eines semantischen Modells ermöglichen ein Monitoring der Servicequalität sowie die Bestimmung der Auswirkungen von Störfällen auf die Servicequalität.
  • Präventive Maßnahmen
    • Weiters können diese Informationen beim Prognostizieren von möglichen systemkritischen Störfällen und ein präventives Alarmieren unterstützen, um frühzeitig auf potenzielle Störquellen reagieren zu können.

Semantisches Modell als Basis für Anwendungsbereiche eines Monitorings

Synergien zwischen Forschung und Praxis nützen. Die Forschungstätigkeiten im Projekt sind auch die Basis für meine Dissertation in diesem Themenumfeld. Den wissenschaftlichen Input aus dem Forschungsprojekt bzw. meiner Dissertation kann ich optimal in Kundenprojekte der team im Umfeld der Verkehrstelematik einbringen. Das ermöglicht mir, wissenschaftlich fundierte Lösungen für Anforderungen und Problemstellungen in der Praxis zu erarbeiten.

„Als Consultant bilde ich mich stets weiter“

Flexibilität spielt bei Andys Arbeit als Senior Consultant eine wesentliche Rolle.
So kann er die Bedürfnisse unterschiedlicher Stakeholder in der Projektarbeit bestmöglich berücksichtigen. Das ist gerade jetzt wichtig, um auch beim Thema „Remote Work“ am aktuellen Stand der Technik zu bleiben.

Wie er seinen Arbeitsalltag bei team derzeit gestaltet, erzählt er im aktuellen Blog.

Du bist als Consultant im Bereich „Road“ bei team tätig. Wie sieht dein Arbeitsalltag derzeit aus?
Ich versuche trotz COVID-19-Pandemie und Homeoffice, täglich Kontakt mit meinen Kunden zu halten und diese über Neuigkeiten zu informieren. Daneben besteht 50% meiner Tätigkeiten im Planen von Workshops und Recherchen zu Kundenanfragen. Zurzeit arbeite ich insbesondere an modernen Zahlungsmethoden für Mautpassagen und KI im Bereich „Verkehrsbeeinflussung“.

Flexibilität spielt eine wichtige Rolle in deinem Job. Welche Stärken bringst du in deine Arbeit ein?
Als Consultant bilde ich mich stets weiter und versuche, auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Als Weiterbildung zählt aber nicht nur inhaltliches Fachwissen, sondern auch das Wissen und Know-how um verschiedene Kommunikationstools sowie Möglichkeiten, Online-Workshops und Präsentationen durchzuführen. Dies ist gerade in der aktuellen Zeit sehr wichtig, die wesentlich von „Remote Work“ geprägt ist.

Im letzten Jahr hat das Thema „Remote Work“ an Bedeutung gewonnen. Welche Chancen und Risiken siehst du hierbei für den Consulting-Bereich?
Die größten Chancen ergeben sich für mich durch die neu entstandene Flexibilität sowie die Möglichkeit, nun mehrere Kundenworkshops an einem Tag durchzuführen, da die Reisezeiten wegfallen. Das stellt aber zeitgleich auch eine der größten Risiken dar, weil der persönliche Kontakt mit den Kunden und der zwischenmenschliche Austausch erschwert werden. Hier ist es mir wichtig, pragmatische Lösungen im Sinne der Beteiligten zu treffen, um die gemeinsame Zusammenarbeit auch im Onlinesetting bestmöglich sicherzustellen. „Remote Work“ ist meiner Meinung nach eine Chance, sie kann aber den Face-to-Face-Kontakt keineswegs ersetzen. Dieser hat nach wie vor höchste Priorität für meine Tätigkeit.

Was begeistert dich an deiner teamArbeit?
In Abstimmung mit meinen KollegInnen und Kunden kann ich meine Arbeitszeit und den Arbeitsort flexibel nach meinen Bedürfnissen einteilen. Mich begeistert diese Tatsache, denn ich habe dadurch viel Gestaltungsspielraum in meinem Arbeitsalltag bei team.

team hat einen zweiten Geschäftsführer

Seit 9. Mai 2019 hat die team mit mir, Norbert Baumgartner, einen zweiten Geschäftsführer.

Ich freue mich den vor knapp zwei Jahren mit dem Erhalt der Prokura eingeschlagenen Weg fortzusetzen und nun Wolfgang Hammerschmidt als zweiter Geschäftsführer verstärken zu dürfen. Für die team bedeutet dieser Schritt eine weitere Stärkung der Unternehmensführung, welche aufgrund des Erfolges des letzten Jahres sinnvoll und notwendig geworden ist.

Wir haben viel vor – neben der konsequenten Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios steht auch eine stärkere Bearbeitung des deutschen Marktes auf unserer Agenda. Genauso wichtig ist es uns, als wesentliche Basis für unsere Entwicklung, die Kontinuität in der Beratungsleistung gegenüber unseren bestehenden Kunden auch weiterhin sicherzustellen.

Wolfgang Hammerschmidt und ich sind zuversichtlich mit unserem Team diesen Herausforderungen gewachsen zu sein. Ich bedanke mich für das mit der Bestellung zum Geschäftsführer ausgedrückte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit sowie viele weitere team Erfolge.

Dr. Norbert Baumgartner

Qualitätsmanagement bei Rollout-Projekten

Ob intern oder extern erbrachte Leistungen- Qualität darf kein mystischer Begriff sein, „für den eh der Projektmanager sorgt“, oder „den sicher unser Dienstleister erfüllt“- sondern Qualität muss klar definiert und dokumentiert sein und beginnt mit einem hochwertigen Anforderungs-Management.

Qualität- fertig ist nicht gleich fertig!

Häufig ist die Summe der Einzelleistungen noch nicht gleich dem gewünschten „Ganzen“. Man stelle sich vor, wie in einer Fabrik Schrauben produziert werden, deren Durchmesser nur ein bestimmtes Maß abweichen dürfen, da sie sonst nicht mehr in das vorgesehene Gewinde passen würden. Genauso soll es die Pflicht in Rolloutprojekten sein, Qualitätsmerkmale (also wie viel der Durchmesser abweichen darf) richtig zu erkennen, zu definieren und schlussendlich zu prüfen, wann immer ein einzelnes Arbeitspaket, ein Meilenstein oder eine Projektphase abgeschlossen werden. In der Rollout-Integration setzen wir fallweise auch noch auf zusätzliche Quality-Gates um punktuell Qualität zu prüfen, vor allem, wenn es um neue Produkte oder externe Dienstleistungen geht. Schlussendlich ist es das Ziel im Qualitätsmanagement Nacharbeit zu vermeiden und damit den Zeitplan zu halten, sowie die Kosten niedrig- und die Zufriedenheit beim Auftraggeber hoch zu halten.

Die Projekt-Integrator-Rolle

Ein Projekt-Integrator bildet eine fachkompetente „Zwischeninstanz“ zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer (intern oder extern), sodass der Auftraggeber jederzeit über Vorgänge an den Schnittstellen informiert ist und Verzug sowie Mängel überwacht und dokumentiert werden. Dabei geht der Projekt-Integrator methodisch vor und macht sich Best-Practise Ansätze wie dem PMI Framework, ITIL, Business Process Management u.v.m. in Verbindung mit seiner Branchen-übergreifenden Erfahrung zu Nutze und schafft es, in Projekten deren Erfolg gefährdet ist, rasche und punktgenaue Lösungen anzuwenden und den Projekterfolg damit sicher zu stellen.

team in der Rolle des Projektintegrators

team ist seit vielen Jahren auf die Übernahme technisch, organisatorisch komplexer Mandate in der Rolle des Projekt-Integrators spezialisiert und darf auf eine Vielzahl erfolgreich bestandener Bewährungsproben zurückblicken. Die erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen helfen unseren Beratern die kritischen Situationen früher und vollständiger zu erfassen und rechtzeitig die entscheidenden Impulse zu setzen – ganz nach den Tugenden eines guten Steuermanns. Spezifische Methoden und Werkzeuge unterstützen unsere Arbeit ersetzen aber nicht die umfassende Erfahrung und laufende Wissenserweiterung.

team@it-sa 2018

Mit über 14.000 Besucherinnen und Besuchern zeigte die weltweit größte IT-Security-Messe „it-sa“ vom 08.10. bis 10.10.2018, dass die Themen Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Datenschutz für Organisationen weiterhin an Bedeutung gewinnen. Bereits zum zehnten Mal wurde in Nürnberg zur Dialogplattform für IT-Sicherheit eingeladen. Neben einem Besuch der knapp 700 Aussteller hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Möglichkeit sich bei mehr als 350 Vorträgen zu informieren. Parallel dazu fand – ebenfalls im Messezentrum Nürnberg – der Kongress „Congress@it-sa“ statt, welcher 20 Foren und Workshops bot. Es ist somit einer der größten Treffpunkte für IT-Security-Expertinnen und -Experten der Industrie, Dienstleistung und Verwaltung aus über 50 Nationen.

team war mit zwei IT-Security-Experten vor Ort um sich selbst ein Bild von der it-sa zu machen und Informationen über die neuesten Entwicklungen in der IT-Security-Welt einzuholen. In mehreren Workshops und persönlichen Gesprächen mit Herstellern, sowie anderen Besucherinnen und Besuchern konnten die Herausforderungen der IT-Security anhand von den State-of-the Art Lösungsansätzen diskutiert werden. Die Aussteller präsentierten ihrerseits die neuesten Produkte und gaben auch einen Ausblick auf zukünftig zu erwartende Entwicklungen.

Die it-sa ist die Gelegenheit, sich international und umfassend zu den Themen Cyber- und Informationssicherheit auszutauschen.“ Folgend dieser Beschreibung des deutschen Bundesministers des Inneren, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, zur it-sa 2018, konnte sich team ein aktuelles Bild für sich, noch mehr jedoch für unsere Kunden, machen um auch weiterhin für evolvierenden Sicherheitsanforderungen gewappnet zu sein.

Am Puls der Zeit zu sein ist nirgendwo wichtiger als in der Informationssicherheit – der Kongress „Congress@it-sa“ bot team einen Überblick der Security-Lösungen und die Gelegenheit in Diskussionen zu Lösungsansätzen für aktuelle und zukünftige Security-Herausforderungen einbringen. Entsprechend freuen wir uns diesen Weg weiter zu gehen und auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Von links nach rechts: Michael Schafferer, Philipp Reschl

Geschafft – team ist DIN EN ISO 9001 re-zertifiziert!

Auch dieses Jahr hat sich team den mit einem Qualitätsmanagementsystem verbundenen Herausforderungen gestellt und ist seit dem 22. August 2016 durch Quality Austria nach DIN EN ISO 9001 in der aktuell gültigen Fassung (Revision 2015) re-zertifiziert. Im Rahmen dieser Re-Zertifizierung wurde das Qualitätsmanagementsystem in einem, für zwei Tage anberaumten Audit überprüft und für uneingeschränkt wirksam befunden worden.

Die Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001 ist sowohl national als auch international wahrscheinlich die bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement. Eine Zertifizierung nach ISO 9001 ist für Unternehmen aller Größen und in allen Branchen möglich. Sie bildet die Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, um einerseits das Qualitätsmanagementsystem zu überprüfen und andererseits den Qualitätsanspruch zu erhalten und ggf. zu steigern. Das entsprechende Zertifikat ist ab dem Zeitpunkt seiner Erteilung (bei jährlich stattfindenden Überwachungsaudits) drei Jahre gültig. Für die Verlängerung des Zertifikats nach drei Jahren ist, wie in diesem Jahr, ein Re-Zertifizierungsaudit notwendig.

Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung kann team nachweisen, dass nicht nur die eigenen, sondern auch die Qualitätsansprüche ihrer Auftraggeber und Kunden dauerhaft und nachhaltig erfüllt sind.

Neuer Prokurist

Seit Mitte April hat die team mit mir, Norbert Baumgartner, einen Prokuristen, der unseren Geschäftsführer Wolfgang Hammerschmidt in allen Geschäftsbelangen vertreten kann und auch darf.

Diese Entscheidung ist Ausdruck des wirtschaftlichen Erfolges der letzten Jahre und eines Management Engpasses, mit dem wir uns seit dem Ausscheiden von Rainer Wolfsberger aus der Geschäftsführung der team konfrontiert sehen mussten. Obwohl es uns mit vereinten Kräften gelungen ist unsere Beratungsmandate in gewohnter Qualität zu erfüllen und ein strukturiertes internes Management aufrecht zu erhalten, fehlte mir bis dato noch die nötige formelle Berechtigung, um die team nach außen hin zu vertreten, was wir mit der Erteilung der Prokura nun nachgeholt haben.

Als jemand, der den Aufbau der team zu dem professionellen Beratungsunternehmen, wie es jetzt von vielen Kunden geschätzt wird, mitgestaltet hat, freue ich mich natürlich sehr über diesen Schritt. Ich gebe es zu, ich bin auch ein klein wenig stolz auf die neue Rolle und dankbar für diesen Ausdruck des Vertrauens, den ich als einen Baustein für die Fortsetzung unseres teamErfolges sehe.

Zu tun gibt es genug – die angehenden Rollouts im Smart Metering Bereich aber auch der aktuelle Innovationsschwung in der Straßenverkehrstechnik seien nur als zwei Beispiele genannt, in welchen wir großes Potential für unsere zukünftige Entwicklung sehen.

Ich freue mich auf diese und viele weitere gemeinsame Herausforderungen.

Relaunch Website

Es gibt einen Zeitpunkt im Leben einer Website, zu dem sanfte Layout-Veränderungen oder ein alleiniger Fokus auf neuen Content einfach nicht mehr ausreichen. Nach dem letzten „Brush-up“ unserer Website war uns klar, dass dieser Zeitpunkt nun gekommen war und wir nur mit einem kompletten Re-Launch Schlagwörtern wie „responsive design“, der besseren Integration sozialer Medien oder der Fülle an Inhalten in den Köpfen unser team-Berater begegnen konnten.

Knapp ein halbes Jahr nachdem wir uns entschlossen haben diesen Schritt zu gehen, ist sie nun fertig, unsere neue teamWebsite. Wir brauchen Ihnen natürlich nicht erzählen, wie viel Zeit und persönliches Engagement in dieses spannende, wenngleich zum Projektalltag doch recht antagonistische Vorhaben geflossen sind. Das Ergebnis hat uns überzeugt, und wir hoffen auch Sie, zu überzeugen.

Während die Vorstellung unseres Unternehmens und seiner Leistungsbereiche nun fokussierter erfolgt, widmen wir in unserem neuen Webauftritt dem, was die team eigentlich ausmacht, deutlich mehr Raum:

Unsere teamExperten haben einen Namen und ein Gesicht, sie sind kompetent und vernetzt. Nicht zuletzt haben sie auch etwas zu sagen, was wir Ihnen im Rahmen unseres neuen teamBlogs zugutekommen lassen wollen.

Wir freuen uns darauf Ihnen unsere teamArbeit mit interessanten, spannenden, lehrreichen oder vielleicht sogar lustigen Berichten aus unserem Projektleben näher zu bringen – vielleicht verirrt sich der/die eine oder andere sogar regelmäßig zu uns. team heißt Sie jedenfalls herzlich willkommen!